Willkommen im Mehlsack

Von der Ruine zum Schmuckstück


Happy Fast zehn Jahre hat Happie den „Mehlsack“ geführt. Er war nicht nur mit Herz und Seele Wirt, sondern hat fast im Alleingang das gesamte Gebäude von einer halb zerfallenen Ruine in ein echtes Schmuckstück verwandelt. Als er Anfang 1999 die fast abbruchreife frühere Wassermühle kaufte, war ihm schon klar, dass viel Arbeit und Engagement auf ihn zukommt (Zitat Happie: "Wegen des undichten Dachs lag der Taubendreck im Turm in jedem Stockwerk einen halben Meter hoch"). Im Gebäude musste dann nicht nur die Bausubstanz, sondern auch die gesamte Elektro- und Sanitärinstallation erneuert werden. Wegen baurechtlicher Auflagen (Denkmalschutz) hat Happie das Jahr über geschuftet und es tatsächlich geschafft, zu Weihnachten 1999 den Mehlsack zum ersten Mal zu öffnen.
Happies Kulturmühle „Mehlsack“ veranstaltete bis heute Live-Musik-Events, regelmäßigen Parties, Riesen-Feten zu jeder Jahreszeit und Feten zu Heiligabend, die über die Kreisgrenzen hinaus bekannt wurden und oft so gut besucht waren, dass der Mehlsack fast aus den Nähten platzte. In der ganzen Zeit hat Happie die Mühle weiter renoviert und plant jetzt, die drei oberen Turmebenen auszubauen. alter MehlsackSeine Frau Ingrid, Tochter Antonia und Sohn Martin haben ihn immer unterstützt und in den letzten Jahren auch tatkräftig in der Kneipe mitgeholfen.
Happie will jetzt -nach insgesamt 23 Jahren als engagierter Wirt (vorher in der „Blume“, Emmendingen)- etwas kürzer treten. Die Doppelbelastung Kneipe (oft war für Happie erst um 6 Uhr morgens Feierabend) und eine weitere Renovierung ist nun doch zu viel. Deshalb hat er einen sympathischen, kompetenten und nicht zuletzt dem Werk Happies würdigen Nachfolger gesucht und in Harald Brückel gefunden, der die Geschäfte 2014 an Salman Bilmec übergab.     (M.B.)